Entstehungshintergrund
2004 hat Dr. Bojan Godina im Rahmen einer Forschungsarbeit (Heidelberger Dissertation) mehrere Jugendliche ca. 20 – 30 Stunden ausgebildet, die daraufhin in verschiedenen deutschen Schulen pädagogische Interventionen (mediale Präsentationen) zur Medienkompetenz durchführten. Im damaligen Forschungsprojekt wurden zwei Blockstunden dafür bereitgestellt, was durchaus erweiterbar ist.
Diese Aufklärungsarbeit kam sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern so positiv an, bzw. zeigte eine so hohe Effektivität in der Frage der Medienkompetenz und Wertebildung, dass Godina in Zusammenarbeit mit weiteren Forschern und Praktikern, das Konzept im Iku-Institut <http://www.iku-institut.de/> erweiterte und für eine breitere Anwendung im schulischen Bereich konzipierte. Die Zielgruppe bis 2007 war vor allem die Oberstufe.
11.03.2009 – der Amoklauf in Winnenden gab den Anstoß die Dissertation (Dr. Bojan Godina – Iku-Institut) mit Medienproduktion (Harald Grübele - Vimotion) und Gewaltprävention (Leo Keidel – Präventionsstelle der Kriminalpolizei Waiblingen) zu koppeln.
Dadurch entstand der heutige Medienscout.
Zielgruppenplanung
Gegenwärtig werden Medienscouts auch für die Mittelstufe ausgebildet. in Planung ab 2011 ist darüber hinaus die Zielgruppe der 11-13 Jährigen.
