Wir suchen DICH!
Gehörst du auch zu denen, die sich ein Leben ohne Computer, TV, Handy & mp3-Player kaum vorstellen können, aber gleichzeitig mit dem Umgang, oder manchen Inhalten Probleme und Anfragen haben?
Vielleicht siehst du aber auch in deiner Clique oder bei deinen Freunden Medienverhalten oder sogar Suchtverhalten das dich besorgt?
Wenn du gleichzeitig die Vorteile und die Probleme der Medienwelt erkennst und darüber mehr erfahren möchtest um auch anderen zu helfen, dann bist du bei uns an der richtigen Adresse.
Wissenswertes zum Medienscout
(Interview mit Jan Hähl, Medienscout am Georg-Büchner Gymnasium Winnenden)
1. Wie bist du dazu gekommen Medienscout zu werden?
Der Medienscout wurde bei uns an der Schule für die (im Schuljahr 2009/2010) 9-12. Klässler vorgestellt. Aus persönlichem Interesse an den Medien und ihrer Wirkung auf den Menschen und aufgrund der Aussicht, andere Schüler aufzuklären, habe ich mich entschieden an der Ausbildung teilzunehmen.
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2.Was sollte man mitbringen, um Medienscout zu sein?
Es sind keine „Vorkenntnisse“ nötig, aber man sollte sich bewusst sein, dass die Ausbildung theoretisch aufgebaut ist (d.h. dass man nicht die ganze Zeit nur vor dem Computer sitzt). Natürlich ist es wichtig, dass man motiviert ist, sich über Medien fortzubilden und auch schon etwas Erfahrung mit Vorträgen und Freiem Reden vor der Klasse gemacht hat, da dass Ziel des Medienscouts die Aufklärung von jüngeren Schülern ist. Außerdem sollte man sich grundlegend mit Office-Programmen wie Word oder PowerPoint vertraut machen.
3.Wieviel Zeit investierst du wöchentlich? Wie koordinierst du die Aufgabe mit der Schule?
Während der Ausbildungszeit (in welcher man 4 bis 5 Nachmittage das Wissen vermittelt bekommt) ist der zeitliche Aufwand eigentlich am größten. Es gilt, den in der Ausbildung erhaltenen „Wissensinput“ zu Hause mithilfe des E-Learning Systems aufzuarbeiten. Dies war zeitaufwendig (in der Woche vielleicht zusammengerechnet 5 bis 6 Stunden), vor allem als wir unsere Vorträge vorbereitet haben. Aber während dieser Zeit bekommt man auch erst einmal einen groben Überblick, was Medien eigentlich sind und was da überhaupt dahintersteckt.
4.Wie sieht deine „Aufklärungsarbeit“ bei anderen Mitschülern / in anderen Klassen aus?
Man geht in (jüngere) Klassenstufen der Mittelstufe (Klasse 7-9) und referiert je nach Thema in einer 3-5 köpfigen Gruppe jeweils eine Doppelstunde (90 Minuten) über sein Thema (selbiges kann man sich frei aussuchen).
5.Was nimmst du für dich persönlich aus dieser Ausbildung mit? Inwiefern beeinflusst sie dich in Richtung Umgang mit Medien oder vielleicht auch deinem Berufswunsch?
Nach dieser Ausbildung bekommt man ein ganz anderes Bild von der Medienwelt. Vor allem die Vorträge bezüglich der medienpsychologischen Wirkung auf den Menschen haben mich beeindruckt, aber ich achte jetzt beispielsweise bei Werbungen etc. auch ganz unbewusst auf sekundäre Elemente (wie ist das Bild aufgebaut? Welche Wirkung haben die verschiedene Formen und Farben auf das Gehirn? …). Es ist klar, dass die Vorträge und Präsentationen, die wir bekommen haben, bei meiner Berufswahl beeinflussen werden und ich würde mich freuen, wenn ich in ein paar Jahren einen Beruf in der Medienwelt annehmen könnte. Dank der Ausbildung werde ich mein verpflichtendes BOGY Berufspraktikum im Januar bei vimotion (Harald Grübele) machen und bin gespannt, welche Einblicke mir dieses Praktikum geben wird.
6.Was macht ihr selber für Projekte bspw. Videos, Animationen?
Unser letztes Projekt war jetzt die Teilnahme an dem Filmwettbewerb (Wertevoll) des KJRs Waiblingen. Wir haben dort einen Film gedreht, der sich mit den Werten Jugendlicher beschäftigt: Der eine Jugendliche hat eine gute Schulbildung, viel Geld und wird zu einem wohlhabendem Geschäftsmann, dem allerdings die sozialen Kontakte (Freunde, Familie etc. ) fehlen. Der andere Jugendliche hat zwar eine schlechte Schulbildung und verfällt schon früh dem Alkohol, hat aber sehr viele soziale Kontakte und Freundschaften zu Mensch und Tier aufgebaut.
>> Film von Jan Hähl und Kilian Winkler
Als nächstes Projekt ist eventuell auch eine Fassadenprojektion (den Inhalt müssen wir noch festlegen) in Winnenden geplant.
7.Was interessiert bzw. motiviert dich an der Aufgabe? Was macht Spaß?
Alles. Die Motivation kommt von selbst, spätestens nach der ersten Ausbildung war es für mich klar, dass der Medienscout toll ist und man dabei wirklich etwas sinnvolles lernen kann!
[Interview: Martina Haller, H & K Messe GmbH & Co. KG]





